<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?><oembed><version><![CDATA[1.0]]></version><provider_name><![CDATA[CO-OP NEWS]]></provider_name><provider_url><![CDATA[https://cooptv.wordpress.com]]></provider_url><author_name><![CDATA[Coop Anti-War Cafe Berlin]]></author_name><author_url><![CDATA[https://cooptv.wordpress.com/author/zeitgeistmusic/]]></author_url><title><![CDATA[IPPNW PRESSEMITTEILUNG &#8211; Münchner Sicherheitskonferenz]]></title><type><![CDATA[link]]></type><html><![CDATA[<p>Münchner Sicherheitskonferenz<br /><a href="http://www.ippnw.de/" target="_blank">http://www.ippnw.de/</a><br />Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW warnt anlässlich der Münchner<br />Sicherheitskonferenz  eindringlich vor einer Politik, die, geleitet von<br />dem harmlos klingenden Begriffs der &#8222;erweiterten Sicherheit&#8220;, auch die<br />Sicherung von Handels- und Rohstoffinteressen mit militärischen Mitteln<br />verfolgt. Der dort erkennbare Vorrang des Militärischen hat weitere<br />Aufrüstung, Waffenlieferungen und die Entwicklung neuer Waffensysteme zur<br />Folge.</p>
<p>Wie steht es mit den Lehren aus zwei Weltkriegen, wie sie in der UN-Charta<br />zum Ausdruck kommen? Auf Krieg als Mittel zur Lösung internationaler<br />Streitfälle sollte ein für allemal verzichtet, die souveräne Gleichheit<br />(UN Charta Art. 2, Abs. 2) und territoriale Integrität (UN Charta Art. 2,<br />Abs. 4) der Staaten sollte  garantiert werden sowie das Prinzip der<br />Nichteinmischung in die Angelegenheiten fremder Staaten gewahrt werden (UN<br />Charta Art. 2, Abs. 7). Diese völkerrechtlichen Prinzipien werden durch<br />eine Politik, wie sie bei der Münchner  Sicherheitskonferenz besprochen<br />wird, immer wieder missachtet.</p>
<p>Schon in den letzten Jahren hat sich Deutschland auf vielfältige Weise an<br />militärischen Interventionen beteiligt, direkt oder eher hinter den<br />Kulissen. Die Ankündigungen der neuen großen Koalition zeigen, dass<br />diese Entwicklung weiter getrieben werden soll, z.B. in Bezug auf Afrika.<br />Die Übernahme internationaler Verantwortung für Sicherheit und Frieden<br />darf aus Sicht der IPPNW nicht mit militärischem Handeln gleichgesetzt<br />werden. Verantwortung für den Frieden heißt vielmehr zivile<br />Konfliktbearbeitung und Abbau von Ungerechtigkeit.</p>
<p>Die IPPNW ist Teil einer weltweiten Bewegung für eine Zukunft ohne<br />Rüstung und Krieg, ohne Ausbeutung von Menschen und Zerstörung der<br />Natur. Ärztinnen und Ärzte der friedenspolitischen Organisation wissen<br />um die Zerstörung von Leben und Gesundheit, die mit jedem bewaffneten<br />Konflikt und Krieg verbunden ist. Natürliche Lebensgrundlagen  und<br />Infrastruktur wie z.B. das Gesundheitssystem werden vernichtet, Menschen<br />müssen fliehen. Bereits das militärische Rüsten bedeutet, dass dringend<br />benötigte Mittel bei Bildung, Gesundheit und Entwicklung fehlen. Wir<br />fordern daher eine präventive Friedenspolitik. Es gibt keinen<br />militärischen Weg zu Frieden und zur Durchsetzung von Menschenrechten!</p>
<p>Die IPPNW ermuntert ihre Mitglieder, ihren Friedenswillen auf der<br />Demonstration in München am 1. Februar 2014 und bei den anderen<br />Veranstaltungen gegen die „Sicherheitskonferenz“, z.B. die Münchner<br />Friedenskonferenz, engagiert zum Ausdruck zu bringen. Die etwa 1 Million<br />Euro Steuergelder, die die „Sicherheitskonferenz“ kosten wird, sollten<br />für die Vorbereitung des Friedens und nicht für die Vorbereitung des<br />Krieges eingesetzt werden.</p>
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