<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?><oembed><version><![CDATA[1.0]]></version><provider_name><![CDATA[CO-OP NEWS]]></provider_name><provider_url><![CDATA[https://cooptv.wordpress.com]]></provider_url><author_name><![CDATA[Coop Anti-War Cafe Berlin]]></author_name><author_url><![CDATA[https://cooptv.wordpress.com/author/zeitgeistmusic/]]></author_url><title><![CDATA[Alte, neue Verbündete (Der BND und die Traditionen ukrainischer Faschisten in&nbsp;München)]]></title><type><![CDATA[link]]></type><html><![CDATA[<p>Alte, neue Verbündete</p>
<p>MÜNCHEN (Eigener Bericht) &#8211; Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat<br />
möglicherweise viel enger mit dem vormaligen ukrainischen<br />
NS-Kollaborateur Stepan Bandera zusammengearbeitet als bisher bekannt.<br />
Dies legen Recherchen des Berliner Historikers Grzegorz<br />
Rossolinski-Liebe nahe. Wie Rossolinski-Liebe im Interview mit<br />
german-foreign-policy.com berichtet, deuten freigegebene CIA-Dokumente<br />
darauf hin, &#8222;dass kein anderer westlicher Geheimdienst so lange wie<br />
der BND die Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) in München<br />
unterstützt und Bandera so viel Macht eingeräumt hat&#8220;. Aufklärung ist<br />
bislang nicht möglich, weil der deutsche Auslandsgeheimdienst die<br />
Akten unter Verschluss hält. München, wo Bandera bis zu seinem Tod<br />
1959 wirkte, war nach dem Zweiten Weltkrieg einer der Sammelpunkte<br />
ukrainischer Faschisten, die dort umfassende politische Aktivitäten<br />
entfalteten. Am OUN-Organisationszentrum in der Münchener<br />
Zeppelinstraße hat der ehemalige ukrainische Präsident Wiktor<br />
Juschtschenko eine Gedenktafel mit ehrender Würdigung zweier ihrer<br />
einflussreichsten Aktivisten anbringen lassen. Eine der beiden hat<br />
nach 1991 den Aufbau extrem rechter Organisationen in der Ukraine mit<br />
vorangetrieben.</p>
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<p>Interview: &#8222;Ein Sammelpunkt der OUN&#8220;</p>
<p>BERLIN Über das Exil des ukrainischen OUN-Führers Stepan Bandera sowie<br />
weiterer Aktivisten der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN)<br />
und der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) sprach<br />
german-foreign-policy.com mit Grzgorz Rossolinski-Liebe.<br />
Rossolinski-Liebe arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am<br />
Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin und forscht<br />
unter anderem über Antisemitismus, Faschismus und die Kollaboration in<br />
Ostmitteleuropa. Seine Monographie &#8222;Stepan Bandera: The Life and<br />
Afterlife of a Ukrainian Nationalist. Fascism, Genocide, and Cult&#8220;<br />
erscheint im Herbst dieses Jahres.</p>
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