<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?><oembed><version><![CDATA[1.0]]></version><provider_name><![CDATA[CO-OP NEWS]]></provider_name><provider_url><![CDATA[https://cooptv.wordpress.com]]></provider_url><author_name><![CDATA[Coop Anti-War Cafe Berlin]]></author_name><author_url><![CDATA[https://cooptv.wordpress.com/author/zeitgeistmusic/]]></author_url><title><![CDATA[German Foreign Policy ll Ein Lernprozess ll EU-Assoziierungsabkommens mit der Ukraine&nbsp;verschoben]]></title><type><![CDATA[link]]></type><html><![CDATA[<p>BERLIN/KIEW (Eigener Bericht) &#8211; Das Inkrafttreten des<br />
EU-Assoziierungsabkommens mit der Ukraine wird zugunsten von<br />
Verhandlungen mit Moskau um mindestens ein Jahr verschoben. Dies ist<br />
am Wochenende in Brüssel und Kiew bestätigt worden. Wie es heißt,<br />
halte man zwar an der feierlichen Ratifizierung des Abkommens am<br />
morgigen Dienstag fest; es werde jedoch nicht vor Ende 2015 wirksam<br />
werden, damit man Einwände Russlands diskutieren und gegebenenfalls<br />
auch berücksichtigen könne. Die russische Regierung äußert seit<br />
Jahren, sie erwarte wirtschaftliche Verluste in Milliardenhöhe, sollte<br />
das Abkommen wie geplant realisiert werden; sie sehe sich deshalb,<br />
sollte es zu keiner gütlichen Einigung kommen, zu wirtschaftlichen<br />
Abwehrmaßnahmen gezwungen. Berlin und Brüssel haben Verhandlungen mit<br />
Moskau stets brüsk zurückgewiesen &#8211; und erklären sich jetzt nur<br />
deswegen dazu bereit, weil Kiew vor dem ökonomischen Zusammenbruch<br />
steht und bei einer Realisierung der angekündigten russischen<br />
Maßnahmen tatsächlich kollabieren könnte. Da sich der<br />
Wirtschaftseinbruch dieses Jahr auf bis zu zehn Prozent belaufen wird,<br />
benötigt die Ukraine vermutlich neue Milliardenhilfen; auch ist völlig<br />
unklar, wie die Energieversorgung im bitter kalten ukrainischen Winter<br />
sichergestellt werden soll. Moskau und Kiew hatten Verhandlungen<br />
bereits Ende November 2013 vorgeschlagen; hätten Berlin und Brüssel<br />
nicht versucht, ihre Interessen ohne jede Rücksichtnahme<br />
durchzusetzen, wären der Ukraine womöglich katastrophale<br />
gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Schäden erspart<br />
geblieben.</p>
<p>mehr<br />
<a href="http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58949" target="_blank">http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58949</a></p>
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