<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?><oembed><version><![CDATA[1.0]]></version><provider_name><![CDATA[CO-OP NEWS]]></provider_name><provider_url><![CDATA[https://cooptv.wordpress.com]]></provider_url><author_name><![CDATA[Coop Anti-War Cafe Berlin]]></author_name><author_url><![CDATA[https://cooptv.wordpress.com/author/zeitgeistmusic/]]></author_url><title><![CDATA[Germany Foreign Policy ll Das Ende einer Epoche (III) &#8211; Berlin drängt das Emirat Qatar zur Anpassung seiner&nbsp;Außenpolitik]]></title><type><![CDATA[link]]></type><html><![CDATA[<p>BERLIN/DOHA (Eigener Bericht) &#8211; Berlin drängt das Emirat Qatar zur<br />
Anpassung seiner Außenpolitik an die neuen Prämissen der westlichen<br />
Nah- und Mittelostpolitik. Wie es gestern anlässlich eines Besuchs des<br />
Emirs bei Bundespräsident Gauck und Bundeskanzlerin Merkel hieß, müsse<br />
Qatar jegliche Finanzierung der Terrororganisation &#8222;Islamischer Staat&#8220;<br />
(IS) unterbinden. Die Forderung kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem die<br />
militärische Expansion des IS Interessen des Westens verletzt; zuvor<br />
war seine Finanzierung, die vor allem aus Saudi-Arabien erfolgte, im<br />
gemeinsamen Kampf gegen die Regierung Syriens nie in Frage gestellt<br />
worden. Zudem heißt es nun, Qatar solle seine Unterstützung für<br />
islamistische Milizen in Libyen einstellen. Seine Hilfe für die<br />
libyschen Milizen hatte Doha 2011 in Abstimmung mit dem Westen<br />
gestartet, als die NATO Bodentruppen für den Krieg gegen Gaddafi<br />
suchte. Weil sie jetzt &#8211; ähnlich wie der IS &#8211; westlichen Interessen<br />
zuwider handeln, sollen sie gestoppt werden. Kommt Qatar den<br />
westlichen Forderungen nach, stellt Berlin ihm eine weitere<br />
gedeihliche Zusammenarbeit in Aussicht. Das Emirat gehört seit Jahren<br />
zu den engsten Verbündeten Deutschlands im Mittleren Osten, ist der<br />
größte arabische Investor in Deutschland und erhält im Gegenzug<br />
deutsche Rüstungslieferungen in Milliardenhöhe.</p>
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<a href="http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58952" target="_blank">http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58952</a></p>
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