<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?><oembed><version><![CDATA[1.0]]></version><provider_name><![CDATA[CO-OP NEWS]]></provider_name><provider_url><![CDATA[https://cooptv.wordpress.com]]></provider_url><author_name><![CDATA[Coop Anti-War Cafe Berlin]]></author_name><author_url><![CDATA[https://cooptv.wordpress.com/author/zeitgeistmusic/]]></author_url><title><![CDATA[OSZE-STÄRKUNG STATT NATO-MANÖVER &#8211; IPPNW Pressemitteilung]]></title><type><![CDATA[link]]></type><html><![CDATA[<p>IPPNW PRESSEMITTEILUNG<br />
======================</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Datum: 06.06.2016<br />
OSZE-STÄRKUNG STATT NATO-MANÖVER<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>NATO-Übung in Polen</p>
<p>Anlässlich der NATO-Übung in Polen appelliert die ärztliche<br />
Friedensorganisation IPPNW an Bundeskanzlerin Angela Merkel, die deutsche<br />
Beteiligung an NATO-Kriegsmanövern zu beenden. &#8222;Deutschland hat seit<br />
Beginn des Jahres den Vorsitz der OSZE in Europa übernommen  und sich<br />
vorgenommen, den Dialog mit Russland zu erneuern und Vertrauen neu zu<br />
aufzubauen. Dazu passt eine NATO-Übung in Polen an der Grenze zu Russland<br />
kurz vor dem NATO-Gipfel nicht&#8220;, kritisiert die IPPNW-Vorsitzende Susanne<br />
Grabenhorst.</p>
<p>Die IPPNW hat sich auf ihrem Jahrestreffen in Mönchengladbach für eine<br />
Beendigung der militärischen Zusammenarbeit im Rahmen der<br />
NATO-Militärintegration ausgesprochen. Dazu gehöre eine Beendigung der<br />
„nuklearen Teilhabe“ und der Abzug aller Atomwaffen aus Büchel. Zudem<br />
sollten der US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein und seine Einrichtungen zur<br />
weltweiten Drohnen-Kriegsführung geschlossen werden.</p>
<p>Stattdessen fordert die IPPNW den Ausbau einer gesamteuropäischen<br />
Friedensordnung, in deren Zentrum die vielfältigen Möglichkeiten ziviler<br />
Konfliktbearbeitung stehen, verbunden mit einer Stärkung von UNO und OSZE<br />
als den geeigneten internationalen Organisationen zur Friedenssicherung.<br />
Wenn die Bundeswehr abgerüstet werde, könnten die freiwerdenden Mittel<br />
zur zivilen Konfliktbearbeitung sowie zu internationaler Katastrophen- und<br />
Aufbauhilfe und Entwicklungszusammenarbeit umgewidmet werden.</p>
<p>Seit 1999 beteiligt sich die Bundesrepublik Deutschland  direkt und<br />
indirekt an zahlreichen von der NATO geführten Kriegen von Jugoslawien<br />
bis Syrien. Das gültige Völkerrecht ebenso wie das Verbot von<br />
Angriffskriegen des deutschen Grundgesetzes wurden und werden dabei  immer<br />
wieder verletzt. Für die Menschen in den betroffenen Gebieten ist dabei<br />
nicht mehr Sicherheit entstanden, sondern katastrophale Verhältnisse mit<br />
hunderttausenden von zivilen Todesopfern und Millionen von Flüchtlingen.</p>
<p>Kriege und Kriegsmanöver sind ungeeignet, die internationale Sicherheit<br />
voranzubringen. Dazu braucht es vielmehr ernsthafte<br />
Abrüstungsanstrengungen, Demilitarisierung der Konfliktgebiete,<br />
energische Unterstützung für die Menschen in verelendeten Weltregionen<br />
und die Stärkung eines gleichberechtigten Zusammenlebens, das auf<br />
solidarischer Kooperation statt auf eigennütziger Gewinnmaximierung<br />
beruht. NATO-Mitgliedschaft und Bundeswehrhochrüstung sind für solche<br />
Ziele nicht förderlich, sondern kontraproduktiv.</p>
<p>Sie finden den Beschluss des IPPNW-Jahrestreffens unter<br />
<a href="https://www.ippnw.de/aktiv-werden/termine/jahrestreffen/artikel/de/menschliche-sicherheit-statt-interve.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ippnw.de/aktiv-werden/termine/jahrestreffen/artikel/de/menschliche-sicherheit-statt-interve.html</a></p>
]]></html></oembed>