<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?><oembed><version><![CDATA[1.0]]></version><provider_name><![CDATA[CO-OP NEWS]]></provider_name><provider_url><![CDATA[https://cooptv.wordpress.com]]></provider_url><author_name><![CDATA[Coop Anti-War Cafe Berlin]]></author_name><author_url><![CDATA[https://cooptv.wordpress.com/author/zeitgeistmusic/]]></author_url><title><![CDATA[Giftgasangriff in Chan Scheichun: Das Ziel ist die Delegitimierung Assads&nbsp;(heise.de)]]></title><type><![CDATA[link]]></type><html><![CDATA[<p><strong>Giftgasangriff in Chan Scheichun: Das Ziel ist die Delegitimierung Assads </strong></p>
<p>20. April 2017 Thomas Pany</p>
<p>Die Kluft zwischen der politischen Wahrheitsfindung und der sachgemäßen Auseinandersetzung: Erkenntnisse der OCPW, der IDF [Israelische Armee], europäischer Außenminister und eine Demontage des Berichts des Weißen Hauses.</p>
<p>Es war Sarin oder zumindest eine dem Sarin ähnliche Substanz, lautet die <a href="https://www.opcw.org/news/article/opcw-director-general-shares-incontrovertible-laboratory-results-concluding-exposure-to-sarin/">Erkenntnis</a> der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OCPW) zum Chemiewaffen-Angriff in Chan Scheichun am 4.April.</p>
<p>Die Ergebnisse, die man bislang erhalten habe, seien &#8222;unanfechtbar&#8220;, teilte der Direktor der Organisation, Ahmet Üzümcü, aus Den Haag mit. Analysiert wurden in zwei Laboren drei Proben (&#8222;bio-medical samples&#8220;), die von Opfern des Angriffs bei einer Autopsie entnommen worden waren, sowie in zwei weiteren Laboren Proben von sieben Personen, die in ein Krankenhaus eingeliefert worden waren.</p>
<p>Die Fact-Finding-Mission (FFM) werde ihre Arbeit mit Interviews, &#8222;Evidence Management&#8220; und dem Sammeln von Proben fortsetzen, so Generaldirektor Üzümcü, der betonte, dass das FFM-Team bereit dazu ist, nach Chan Scheichun zu reisen, um Ermittlungen an Ort und Stelle durchzuführen, sobald es die Sicherheitslage erlaube.</p>
<p><strong>&#8222;Er hat alle Legitimität verloren&#8220;</strong></p>
<p>Wann dies der Fall sein wird, bleibt offen. Indessen übernimmt politisches &#8222;Evidence Management&#8220; die Hauptrolle. Gestern erhielt die Öffentlichkeit mehrere Kostproben. Ein Offizier der IDF fasste gegenüber Medien den Stand der Dinge, wie ihn Medien und Politiker seit Anfang April vermitteln, nochmals <a href="http://www.jpost.com/Arab-Israeli-Conflict/Senior-IDF-official-US-gave-Israel-2-hour-warning-before-Syria-strikes-488356">zusammen</a> &#8222;Es ist kaum vorstellbar, dass Assad nicht im Vorhinein über den Angriff Bescheid wusste, der Preis, den er dafür bezahlt hat, ist hart. Er hat alle Legitimität verloren.&#8220;</p>
<p>Ähnlich wie das Ergebnis des OPCW &#8211; &#8222;Es könnte auch eine Sarin ähnliche Substanz sein&#8220; &#8211; trägt auch diese selbstgewiss vorgebrachte Äußerung die Möglichkeit in sich, dass es etwas anders sein könnte &#8211; aber das sei &#8222;schwer vorstellbar&#8220;: &#8222;difficult to believe&#8220; (<a href="http://www.haaretz.com/middle-east-news/syria/1.784399">Ha&#8217;aretz</a>) oder &#8222;hard to imagine&#8220; (<a href="http://www.jpost.com/Arab-Israeli-Conflict/Senior-IDF-official-US-gave-Israel-2-hour-warning-before-Syria-strikes-488356">Jerusalem Post</a>).</p>
<p>Unanfechtbar ist an den Äußerungen des IDF-Offiziers die politische Absicht, die mit dieser Sichtweise der Ereignisse vom 4.April verbunden ist: Assads Legitimität zu untergraben.</p>
<p><strong><em>Weiterlesen hier&#8230;</em></strong></p>
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